Sicherheitswissen für Vibe-Apps

IDOR: Wenn eine andere ID fremde Daten öffnet

IDOR entsteht, wenn eine Route ein Objekt anhand einer ID lädt, aber nicht serverseitig prüft, ob der angemeldete Nutzer zu diesem Objekt oder Mandanten gehört.

Fachlich geprüft von René Matis · MATIS LABS · Aktualisiert am 15. August 2026

Der Scan ist kostenlos und dauert etwa zwanzig Sekunden. Du siehst sofort, wie viele Befunde es gibt und wie schwer sie wiegen.

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Woran du das Problem erkennst

Typisch sind `/api/projects/:id`, Supabase-Abfragen nur nach Primärschlüssel und Updates, die eine vom Client gelieferte owner_id akzeptieren.

Ein funktionierender Happy Path beweist diese Grenze nicht. Prüfe immer mit einem zweiten Nutzer, im abgemeldeten Zustand oder mit einer absichtlich unzulässigen Eingabe.

So wird es belastbar behoben

Leite Nutzer und Mandant ausschließlich aus der geprüften Session ab, binde jede Abfrage daran und ergänze einen Zwei-Konten-Negativtest.

Die Behebung gehört an die serverseitige Vertrauensgrenze. Eine ausgeblendete Schaltfläche, ein anderer Client-Text oder ein nur im Browser geprüftes Feld ist keine Sicherheitskontrolle.

Nachtest statt Hoffnung

MLVibeScan prüft dazu Zugriffsmuster, Besitzerbindung und kontrollierte Deep-Signale. Ein Nachtest vergleicht den stabilen Schutzgegenstand mit dem vorherigen Ergebnis und zeigt behoben, teilweise behoben, unverändert oder Regression.

Automatisierte Checks decken wiederkehrende Muster ab. Komplexe Geschäftslogik braucht bei hohem Schutzbedarf zusätzlich einen individuell geplanten Penetrationstest.

Das prüfen wir automatisch

  • Zugriffsmuster, Besitzerbindung und kontrollierte Deep-Signale
  • Konfidenz und Gegenprüfung
  • Stabiler Fingerprint für Nachtests

Häufige Fragen

Kann ich das von außen prüfen?
Teilweise. MLVibeScan prüft Zugriffsmuster, Besitzerbindung und kontrollierte Deep-Signale; Quellcode- und Deep-Prüfungen benötigen Kauf, Domainnachweis und ausdrückliche Freigabe.
Reicht es, wenn die Oberfläche den Zugriff verhindert?
Nein. Sicherheitsentscheidungen müssen serverseitig für jede Anfrage gelten, unabhängig davon, welchen Client ein Angreifer verwendet.
Wann gilt der Befund als behoben?
Erst wenn die Schutzgrenze im kontrollierten Nachtest greift und keine widersprüchliche Code-/Runtime-Beobachtung offen bleibt.